Niederwalgern
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Biodiversität erhöhen - Projekte gegen die Uniformität der Landschaft

Zu Sinn und Zweck der Blumenwiesen klicken Sie bitte im Untermenu auf der linken Seite.

Nischen schaffen, Brücken bauen - so könnte man die Tätigkeiten zusammenfassen, die die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft erhalten und wenn möglich verbessern sollen.

Unser Dorf liegt in der Lahnaue, hat mit den Martinsweihern überregional (man darf sagen: bei Zugvögeln und Ornithologen) bekannte Feuchtbiotope, aber auch den Anschluß an die bewaldeten Lahnhöhen.

Nicht vergessen darf man die interessanten Kleinbiotope im Ortsbereich: die Schinnkaut mit der Hirschkäferpopulation und die stillgelegte Bahnlinie, die insbesondere Pionierpflanzen einen herausfordernden Lebensraum bietet.

 

Tiere brauchen Rückzugsräume, artgerechte Nahrungsquellen und zur Arterhaltung einen ausreichend großen Genpool. Deshalb müssen Wanderungsbewegungen möglichst gefahrlos möglich sein (s.a.: Amphibienwanderung). Außer möglichst naturnahen Fließgewässern dienen Gehölzriegel und -inseln (s.a. Streuobstwiesen) diesem Zweck.

 

Für nektarsammelnde Insekten sind "Bienenweiden", die möglichst das ganze Jahr durch blühen, überlebenswichtig. Entsprechend wurden Wildblumenwiesen im Ort (Kreuzung Gießener Straße - Bahnhofstraße, am Bürgerhaus usw.) und auch außerhalb angelegt.

Mit den Insektenhotels gibt es Lebensräume für eine Reihe von Arten (und Material für die Bestimmungsübungen des Biologieunterrichts), Störchen, Schwalben und Fledermäusen wurden "Wohnräume" angeboten.

 

Besonders wichtig ist bei all dem, die Bevölkerung zu informieren und von Sinn und Zweck der Maßnahmen zu begeistern. Entsprechend wurden viele der Biotope durch einen Lehr- und Wanderweg verbunden und erschlossen. An vielen Stellen der Landschaft finden sich Ruhebänke und Informationstafeln.

seit September 2014

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